
13. Januar 2026 | Lass deinen Worten Taten folgen.
Memo an mich selbst
"Lass deinen Worten Taten folgen."
Was ich damit sagen will
Sagen kannst du viel.
Doch ob du wirklich verlässlich bist, zeigt sich nicht in deinen Worten – sondern in deinem Verhalten.
Verlässlichkeit entsteht nämlich nicht durch große Ankündigungen, sondern durch viele kleine, eingelöste Zusagen.
Immer wieder. Über einen längeren Zeitraum.
Vertrauen aufzubauen dauert.
Vertrauen zu verlieren geht hingegen erstaunlich schnell.
Manchmal reicht ein einziges vergessenes To-do, um Zweifel zu säen.
Und genau diese stillen Zweifel entscheiden oft darüber, wem man vertraut und daher Verantwortung überträgt. Und wem nicht.
💡 Vertrauen ist nicht selbstverständlich
Wenn du jemanden mit Worten von dir überzeugst, entsteht häufig ein Vertrauensvorschuss.
Egal ob im Job oder im Privaten.
Doch dieser Vorschuss ist kein Blankoscheck.
Dein Gegenüber beobachtet nun sehr genau:
Passt dein Handeln zu dem, was du gesagt hast?
Worte öffnen Türen.
Taten entscheiden, ob sie offen bleiben.
📌 Ein Beispiel
Alice ist Bobs* Teamleiterin. Sie sagt zu ihm:
„Uns gehen die Werbegeschenke aus. Bitte kümmere dich um die Nachbestellung.“
Bob antwortet:
„Klar, mach ich!“
Ein paar Wochen später ist das Lager leer und Bob muss kleinlaut zugeben:
„Sorry, ich hab’s vergessen.“
Alice seufzt und ergänzt in Gedanken:
„… mal wieder.“
Beim nächsten Teammeeting geht es darum, wer die Leitung für ein neues Projekt übernimmt. Alice betont:
„Das ist echt wichtig, da darf nichts schiefgehen!“
Bob meldet sich.
Eine Kollegin auch.
Alice entscheidet sich für die Kollegin.
*Wer Alice und Bob sind, kannst du hier nachlesen.
Challenge accepted!
In den nächsten zwei Wochen achte ich darauf, ob meine Taten zu meinen Worten passen:
👉 Wo habe ich etwas zugesagt – und noch nicht eingelöst?
Brigittes Randnotizen
Das ist mir im letzten Jahr immer wieder passiert:
Ich stoße auf Kommunikationsthemen, die mein Newsletter-Format sprengen würden, weil es dazu einfach zu viel zu sagen gibt.
Deshalb plane ich für 2026 den einen oder anderen längeren Blogartikel zu ausgewählten Themen.
Und weil der Tag nun mal nur 24 Stunden hat, schraube ich dafür die Newsletter-Frequenz etwas herunter.
Das heißt konkret:
Ab sofort erscheint „Memo an mich selbst“ im Zwei-Wochen-Rhythmus.
Kommunikative Grüße und bis übernächste Woche,
Brigitte
