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11. August 2026 | Du musst nicht von allen gemocht werden.

August 11, 20262 min read

Memo an mich selbst

"Du musst nicht von allen gemocht werden."


Was ich damit sagen will

Viele von uns verbringen erstaunlich viel Energie damit, gemocht zu werden.

Wir passen uns an, sagen lieber Ja statt Nein, lachen über Witze, die wir gar nicht lustig finden, oder verhalten uns so, wie wir glauben, dass andere es von uns erwarten.

Das Problem dabei:
Je mehr wir uns verbiegen, desto weiter entfernen wir uns von uns selbst.

💡 Ein befreiender Gedanke

Nicht jeder Mensch wird deine Art mögen.
Nicht jeder wird deine Ansichten teilen.
Nicht jeder wird sich mit dir verbunden fühlen.

Und das ist vollkommen in Ordnung.

Du musst nicht von allen gemocht werden.
Denn: Du magst ja sicherlich auch nicht jeden.

📌 Ein Beispiel

Alice beginnt einen neuen Job.

In ihrem Viererbüro wird viel getratscht.
Eigentlich mag Alice das nicht.

Trotzdem macht sie mit. Sie lacht an den richtigen Stellen, beteiligt sich an den Gesprächen und versucht dazuzugehören.

Am selben Tag hat auch Bob* in der Firma angefangen und sie haben sich von Anfang an gut verstanden.

Doch mit der Zeit bemerkt Alice, dass Bob immer häufiger auf Distanz geht.

Gemeinsame Mittagspausen werden seltener. Gespräche bleiben oberflächlich.

Schließlich fällt bei Alice der Groschen:
Bob hat beobachtet, wie sie sich an den Lästereien beteiligt und sie vermutet, dass er sich fragt, was sie wohl hinter seinem Rücken über ihn erzählt.

Sie beschließt, nicht mehr mitzutratschen. Denn ihr ist klar geworden, wessen Zuspruch ihr wirklich wichtig ist.

*Wer Alice und Bob sind, kannst du hier nachlesen.


Challenge accepted!

In den nächsten zwei Wochen beobachte ich bewusst:

👉 In welchen Situationen passe ich mich an – obwohl es sich nicht richtig anfühlt?
👉 Mache ich das, weil ich gemocht werden will?


Brigittes Randnotizen

Wenn wir akzeptieren, dass wir nicht von allen gemocht werden müssen, wird Kommunikation plötzlich viel entspannter.

In ihrem Buch „The Let Them Theory“ bringt Mel Robbins es auf den Punkt:

Lass andere Menschen denken, was sie denken.
Lass sie tun, was sie tun.
Und konzentriere dich auf das, was du selbst beeinflussen kannst.

Das erinnert mich an eine Situation, die viele von uns kennen:

Du schreibst jemandem eine Nachricht – und bekommst keine Antwort.

Früher habe ich mir dann schnell Geschichten erzählt:
Habe ich etwas Falsches geschrieben?
Ist die Person verärgert?
Bin ich ihr nicht wichtig?

Heute versuche ich, mich an Folgendes zu erinnern:

Ich kann nicht beeinflussen, ob mir jemand zurückschreibt.
Aber ich kann beeinflussen, wie ich mit der Situation umgehe.

Wenn mir der Kontakt wichtig ist, kann ich nach ein paar Tagen einfach noch einmal schreiben – freundlich und ohne Vorwurf.

Vielleicht hatte mein Gegenüber schlicht einen vollen Kalender und die Nachricht ist im Alltag untergegangen.

Nicht alles dreht sich um uns.

Und manchmal ist genau dieser Gedanke unglaublich entlastend.

Kommunikative Grüße und bis übernächste Woche,
Brigitte


Diese Memo wurde mit ganz viel ❤️ und ein wenig Unterstützung von KI erstellt.

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